Pfarrgemeinde Salzburg-Herrnau
Kirche zur Hl.Erentrudis
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Dienstag, 11. Dezember 2018
Entstehungsgeschichte

Der Oberhirte von Salzburg, Erzbischof DDr. Andreas Rohracher, bestimmte für den rasch wachsenden Stadtteil Süd von Salzburg ein neues Seelsorgezentrum: Herrnau. Für das Gebiet längs der Alpenstraße, 3,5 km lang, heute etwa 7.000, bald aber 12.000 Seelen, wurde unter der finanziellen Obsorge von Prälat Benedikt Stampfl der Wiener Kirchenbauarchitekt Baurat h.c. Prof. Robert Kramreiter beauftragt, auf einerMutterhaus Grundfläche von 12.000 m² dem Mutterhaus der Eucharistieschwestern ein Kloster, den Seelsorgern einen Pfarrhof, den Kindern einenKindergarten Kindergarten und Gott eine Kirche zu erbauen, die der Landesmutter von Salzburg, der Hl. Erentrudis, geweiht sein soll. Das nötige Areal dafür stifteten die Nonnen der Benediktinerinnenabtei zu Nonnberg in Salzburg.

 

Am Fest Maria Verkündigung, am 25. März 1958, wurde der Grundstein gelegt,

am 4. Sonntag nach Pfingsten, am 18. Juni 1961 wurde die Kirche mit ihren vier Altären geweiht und das Gebiet Salzach - Hellbrunner Straße - Hellbrunner Allee - Hellbrunner - Querstraße zur Stadtpfarre erhoben und Josef E. Tomaschek zum 1. Pfarrer installiert. Die Altäre sind geweiht der Hl. Erentrudis als Hauptaltar, die Krypta dem Hl. Kreuz, die Taufkapelle dem hl. Rupertus und der rechte der Mutter Gottes.

Herrnau-Pfarrkirche

 

Diese Bauten wurden von der Baufirma Stadtbaumeister Dipl.Ing. Franz Wagner und Hoffmann & Maculan errichtet. Dipl.Ing. Ferstl lieferte die statischen Berechnungen, die durch die moderne Spannbetonweise besondere Bedeutung hatten.

 

Die Kirche hat eine Grundfläche von 1.000 m² mit 550 Sitzen, hat eine Krypta (Unter-Kirche) mit 156 m², die Pfeiler sind 10 m hoch, der Altarraum mißt 180 m², das Altarfenster hat 320 m² und ist mit seiner Glasmalerei wohl das derzeit größte der Welt.

 

Die Glasmalereienkirche_altar und der Glasbetonfries stammen von Margret Bilger und wurden im Zisterzienserkloster Schlierbach hergestellt.

/ Vita v. Frau Bilger /

 

Das Glasbetonfenster der Taufkapelle entwarf Karl Weiser aus Salzburg. Es wurde in Innsbruck hergestellt.